Ferienspiel bei Alpenverein und Feuerwehr
von nass bis hoch hinaus!
Gemeinsam mit dem Roten Kreuz wurde am Freitag, dem 28. August, eine Einsatzübung durchgeführt.
Über ein Alarmierungsprogramm erhielten die Mitglieder der Feuerwehr zunächst die Alarmierung „B2 – Fahrzeugbrand“ sowie die Koordinaten des Einsatzortes im Grestner Einsatzgebiet. Bereits während der Anfahrt konnten weitere Informationen zum Einsatzgeschehen gewonnen werden.
Beim Eintreffen der ersten Fahrzeuge führte der Einsatzleiter eine Lageerkundung durch. Dabei stellte sich heraus, dass sich ein Pkw in einem Graben befand. Der Motorraum stand in Flammen, zudem war eine Person noch auf dem Fahrersitz im Fahrzeug eingeschlossen. Eine weitere Person befand sich in unmittelbarer Nähe des Unfallfahrzeuges.
Der Einsatzleiter schickte umgehend den ersten Atemschutztrupp zum Fahrzeug, um den Brand unter Kontrolle zu bringen. Dies gelang erfolgreich. Kurz darauf traf der alarmierte Rettungsdienst des Roten Kreuzes mit dem ersten und wenig später mit einem zweiten Rettungswagen ein. Die Versorgung der beiden verletzten Personen wurde damit an das Rote Kreuz übergeben.
Parallel dazu wurde durch die Feuerwehr ein Brandschutz aufgebaut sowie eine Absicherung des Unfallfahrzeuges und des Straßenverkehrs eingerichtet. Ein weiterer Atemschutztrupp des zweiten Feuerwehrfahrzeuges rüstete sich aus, da das Fahrzeug erneut zu qualmen begann.
In enger Abstimmung mit den Sanitäter:innen wurde anschließend eine Möglichkeit geschaffen, die im Fahrzeug eingeschlossene verletzte Person gemeinsam und möglichst schonend aus dem Pkw zu retten. Auch beim Abtransport der zweiten verletzten Person unterstützte die Feuerwehr den Rettungsdienst.
Die Lage des Pkw im Graben stellte auch bei der anschließenden Fahrzeugbergung eine Herausforderung dar. Gemeinsam wurde jedoch innerhalb kurzer Zeit eine geeignete Lösung gefunden, sodass das Unfallfahrzeug sicher aus seiner misslichen Lage befreit werden konnte.
Bei der anschließenden Einsatznachbesprechung wurden die wichtigsten Erkenntnisse der Übung zusammengefasst und mögliche Unklarheiten beseitigt. Dabei wurden auch verschiedene Herangehensweisen und mögliche Vorgehensweisen für vergleichbare Einsätze besprochen.
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An der Übung waren insgesamt zahlreiche Einsatzkräfte beteiligt. Das Rote Kreuz war mit zwei Rettungswagen (RTW), einem Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) sowie dem EL-Rettungsdienst und insgesamt 15 Personen vertreten.
Das Realistikteam unterstützte die Übung mit drei Personen und sorgte für die realitätsnahe Darstellung der verletzten Personen.
Die Freiwillige Feuerwehr Gresten nahm mit allen vier Fahrzeugen und insgesamt 24 Mitgliedern an der Übung teil.
Die Übung verlief erfolgreich und zeigte einmal mehr die Bedeutung einer guten Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und Rettungsdienst. Durch die gemeinsame Abarbeitung des Einsatzes konnten verschiedene Abläufe trainiert, die Kommunikation verbessert und unterschiedliche Vorgehensweisen besprochen werden.
Zu keinem Zeitpunkt bestand eine Gefahr für die Teilnehmerinnen oder die Umwelt.